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Erkunden Sie die Höhle

Tel: +353 (0)66 7141244       Fax: +353 (0)66 7142352       E-Mail: info@cragcave.com

Crag Cave heißt Besucher in einer Welt unterirdischen Zaubers willkommen. Auf der 30-minütigen Tour durchwandern Sie wunderschöne Grotten mit faszinierenden Stalaktiten und Stalagmiten. Unsere gut informierten Guides sind gerne bereit, die vielen schönen Formationen zu beschreiben und zu erklären.

Die Entdeckung

Während einer Wasserwerkuntersuchung in den 80er Jahren arbeitete der Hydrologe Prof. John Gunn vom University College Cork in der Gegend. Der Wasserwerkaufseher David Keane erzählte ihm vom Vorhandensein der Höhle. Im darauffolgenden Sommer legte der Professor gemeinsam mit einigen seiner Studenten eine Karte an und erforschte das Gebiet, das danach als „Crag Lower Cave“ bezeichnet wurde. Die Höhle verlief in einer Richtung von Norden nach Süden und war 300 Meter lang. Am nördlichen Ende gab es eine Art Teich oder Becken. Da der Professor es für möglich hielt, dass sich die Höhle jenseits dieses Teichs erstreckte, lud er 1983 den walisischen Höhlentaucher Martyn Farr ein, das Becken zu erforschen.

Der Tauchversuch erwies sich als überraschend kurz. Schon wenige Minuten später tauchte Martyn Farr wieder auf und war ganz hingerissen, als er seine Taschenlampe in der vollkommenen Finsternis aufleuchten ließ. Er war das erste Lebewesen, das diese Höhlen betreten hatte. Er nannte seine Entdeckung „Diver's Delight“ (Taucherentzücken).

Diese Höhle wurde zwischen 1987 und 1989 erschlossen, indem ein Schacht (der einzige künstliche Zugang) gebaut und Wege, Geländer und Beleuchtung angelegt wurden. Sie wurde am 20. Mai 1989 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Der große Stalagmit:

Dies ist der größte Stalagmit im Höhlensystem. Einem vor kurzem durchgeführten Labortest zufolge ist er ungefähr 6.000 Jahre alt.

Stalagmiten und Stalaktiten werden aus Kalksteinkristallen geformt. Das Regenwasser fällt auf die Erdoberfläche und wird durch das Gestein gefiltert. Da es leicht säurehaltig ist, löst es das Gestein dabei auf. Wenn das Wasser schließlich in die Höhle gelangt, enthält es eine Calciumbicarbonatlösung (gelöster Kalkstein). Beim steten Tropfen des Wassers von der Höhlendecke bleiben winzige Kristallablagerungen zurück, die schließlich über einen langen Zeitraum hinweg Stalaktiten und Stalagmiten bilden.

Die „Küche“:

Hier sind der Vorstellungskraft der Besucher keine Grenzen gesetzt. Viele der Formationen in dieser Höhlenkammer ähneln zahlreichen Gegenständen und Nahrungsmitteln, die in der Küche verwendet werden: eine Weinflasche, ein Tablett mit Trinkgläsern, eine Möhre, eine Pastinake und Pilze.

Die „Kathedrale“:

Aufgrund ihrer schönen Kuppeldecke ist diese Höhlenkammer als die „Kathedrale“ bekannt. Die meisten Besucher sind von dem ungewöhnlich geformten Stalagmit begeistert. Er soll wie ein Kerzenhalter aussehen.

Der dicke untere Teil stellt eine besonders nasse Periode in der Vorgeschichte dar. Es gab damals reichlich Wasser, deshalb ist das Unterteil rund und dick. Der mittlere Teil entspricht einer Trockenperiode, die vor 5.000 Jahren endete. Daher stellt der obere Teil 5.000 Jahre an Wachstum dar. (Diese Zahl dient nur der Veranschaulichung, sie bedeutet kein außergewöhnliches Wachstum.)